Dienstag, 6. Dezember 2016

Räubertochter

Was freue ich mich Euch heute diese Fotos zu zeigen. Denn ich bin sowas von verliebt in dieses Outfit! Und wisst Ihr was, meine Tochter auch obwohl ihre typischen Farben hier komplett fehlen. Sie hat die Sachen bereits drei Tage hintereinander an und sie nur unter großem Protest heute in die Wäsche getan. Das nenne ich Volltreffer bei meiner kleinen Madame!
Ich hab es vor einiger Zeit bereits geschrieben, dass meine kleine Madame eine richtige Räubertochter ist. Ronja wäre wirklich ein sehr passender Name für sie gewesen. Sie hält völlig mit ihrem größeren Bruder stand und muss auch alles mögliche ausprobieren. Die Grenzen werden hier gerade bis an meine Nervengrenze getestet und sehr lautstark diskutiert. Und wenn ihr etwas nicht passt, dann hält sie sich eben die Ohren zu. 
Als Svenja von Lotte&Ludwig Designnäher für ihre Schnittmuster gesucht hat, habe ich gleich bei dem Schnitt "Räubertochter" die Hand gehoben. Das passt so gut zu meiner kleinen Madame, habe ich gedacht. Svenjas Hosenschnitt "Ludwig Lässig", den ich damals probegenäht habe, ist einer der Lieblinge von meinem Großen und ich nähe ihn sehr gerne und oft. Auch wenn er es irgendwie selten in den Blog schafft. Daher habe ich mich riesig gefreut, als Svenja mir dann wirklich die Räubertochter für das Designnähen zuschickte.
Im Nähzimmer habe ich erstmal verschiedene Stoffkombis durchgespielt. Das war gar nicht so einfach. Schließlich fiel meine Wahl auf die farbenfrohen HHL-Stoffe und einen petrolfarbenen Cord. Als ich ihn meiner kleinen Madame zeigte, war ihre Begeisterung eher mäßig um nicht zu sagen, es fehlte jede Begeisterung. Als ich ihr jedoch das ganze Outfit beschrieben habe, war sie doch gleich dabei.

Das Räubermädchen-Outfit von "Lotte und Ludwig" besteht aus einem Basicshirt, einem Kleid und einer Weste. Alles kann man untereinander mixen, was ich toll finde. Zuerst habe ich das Oberteil genäht, um etwas Gefühl für die Größe zu bekommen. Wie Svenja es in ihrem Ebook empfiehlt, habe ich meine Tochter wirklich mal vermessen und mich dann für Größe 104 in der Weite und 110 in der Länge entscheiden. Wie man beide Größen miteinander kombiniert, ist übrigens im Ebook sehr anschaulich beschrieben.
Das Basicoberteil war super schnell genäht und passt wirklich 1a. Ich bin total verliebt in dieses Blumenmuster und wäre gerne einige Jahre jünger, damit ich auch so eins haben kann! Nach dem Oberteil kam das Kleid dazu. Das Kleid ist ebenfalls sehr schnell genäht. Ich habe den Hals mit einem orangenen Schrägband versäubert, was einen schönen Kontrast zu dem pertrolfarbenen Cordstoff bildet. Die Ärmel sind ebenfalls mit dem Schrägband eingefasst. Das ging erstaunlich schnell. Hinten wird das Kleid mit einem Knopf verschlossen.

Passend dazu habe ich noch eine Weste aus dem Ebook genäht. Hier habe ich zum erstem Mal selbst einen Stepper hergestellt und fand dies erstaunlich einfach. Auch wenn man dafür doch etwas mehr Zeit braucht. Da die Weste aber nicht soviel Stoff benötigt, war auch dies überschaubar.
Innen habe ich die Weste mit orangenem Jersey gefüttert. Der Halsabschluss ist wieder mit dem gleichen Schrägband wie beim Kleid eingefasst. Und ebenfalls mit einem Knopf. Fertig ist das Räubermädchen-Outift!
Naja, ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab noch eine Mütze dazu genäht. Vor einiger Zeit bin ich bei Instagram auf das Freebook "Henriette" von millimug gestoßen und habe bereits zwei andere Exemplare genäht. Die werden hier heiß und innig geliebt. Diesmal habe ich eine Cordversion genäht. Für die kleine Madame war das Outfit wirklich Liebe auf den ersten Blick und ich freue mich sehr, mal ganz andere Farben an ihr zu sehen!
Liebe Svenja, danke fürs dabei sein - es hat sehr viel Spaß gemacht mal wieder was für Dich zu nähen!

Ich wünsche Euch eine tolle restliche Woche!
Eure Johy

Schnitt: Räubertochter von Lotte & Ludwig (mir zur Verfügung gestellt für das Designprobenähen)
Stoffe: Jersey von Hilco (design Hamburger Liebe), Cord via Aladina

Donnerstag, 1. Dezember 2016

RUMS #24|16 | Cheyenne Tunika

Das Jahr neigt sich dem Ende und ich blicke auf ganz schön viele genähte Stücke für mich zurück. Zu verdanken habe ich dies u.a. Annika von Näh-Connection. Dank ihres Händchens für tolle englischsprachige Schnitte habe ich dieses Jahr viel genäht und dabei so einiges gelernt. So wie bei dieser Cheyenne Tunika.
Cheyenne ist ein Schnittmuster von  und kann als Tunika oder Bluse genäht werden. Sie hat eine tolle lockere Passform und - Vorsicht, sie macht süchtig. Die meisten der Designnäherinnen haben gleich noch eine zweite genäht. Auch ich habe eine weitere Version hier zugeschnitten liegen, die auf ein kleines Nähzeitfenster wartet.
Bei meiner ersten Cheyenne habe ich mich für die Tunika Version mit halber Knopfleiste entschieden. Meine Stoffwahl fiel auf einen karierten Stoff den ich bereits daheim hatte. Eigentlich wollte ich daraus mal was für meinen Großen nähen, aber der mag gerade keine Hemden. Daher habe ich mir den Stoff geschnappt und zugeschnitten.
Ja, ich gebe es mal wieder zu. So eine Bluse bzw. Hemd ist eben kein schnelles Projekt. Der Zuschnitt ging jedoch relativ schnell angesichts der vielen Schnittteile. Dabei kommt mir persönlich es sehr entgegen, dass das Schnittmuster (wie oft bei den englischen Ebooks) in "Schichten" angelegt ist. So kann man nur seine Größe ausdrucken, kleben und (dank bereits enthaltener Nahtzugabe) direkt ausschneiden. Das spart in meinen Augen doch viel Druckertinte und Zeit.
Bei der Knopfleiste habe ich etwas geschummelt und mir die Knopflöcher gespart. Die Knöpfe sind einfach so angenäht, denn die Bluse geht auch so über den Kopf. Für den Kragen und die innere Passe habe ich einen Reststück dunkelblauen Webstoff verwendet. Die hintere Passe habe ich im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, so dass auch hier ein Kontrast entsteht.
Eigentlich ging das Nähen relativ schnell. Dank der sehr guten Anleitung gab es bei mir keine Fragezeichen oder Probleme. Besonders mag ich bei der Cheyenne die französischen Nähte, so dass auch von innen die Bluse 1a aussieht. Das unterscheidet die englischsprachigen Schnittmuster deutlich von den deutschen. Sie sind einen Tick raffinierter und professioneller in der Verarbeitung. Keine offenen oder unschönen Nähte im inneren des Nähstücks. Der Aufwand lohnt sich meiner Meinung auch und man wird im Alltag mit einer tollen Bluse belohnt.
Annika bietet Euch das Schnittmuster - neben anderen tollen Schnittmustern für Hemden! - wieder in deutscher Übersetzung an. So entfällt das lästige Umrechnen oder Probleme mit der Übersetzung. Diese Woche hat Annika zudem ein besonderes Angebot für Euch im Shop: Beim Kauf von 2 oder mehr der Schnitten gibt es automatisch im Warenkorb 20% Rabatt. Dies gilt bis 6.12.2016.
Und bei Annika im Blog könnt Ihr die vielen tollen Beispiele für die Cheyenne, Männer- und Kinderhemden bewundern. Die Mädels haben sich mal wieder mit tollen Versionen überschlagen!

Liebe Grüße
Eure Johy

Schnitt: Cheyenne erhältlich in deutscher Übersetzung bei Näh-Connection (mir zur Verfügung gestellt für das Designprobenähen)
Stoffe: Webware von Stoff&Stil
Verlinkt zu: RUMS

Mittwoch, 30. November 2016

Pferdinand und Freunde - Tierisches zum Applizieren (Freebook-Tipp)

Mamas von Pferdeliebhabern aufgepasst: ihr müsst jetzt wegklicken oder noch ein Nähprojekt auf eure Liste setzen! Da gibt es seit gestern ganz tolle Applikationsvorlagen bei Steffi von Herzekleid. Eine davon ist ein wunderschöner Pferdekopf.
Meine Tochter ist zum Glück nicht in Pferde vernarrt - zumindest noch nicht. Ja, sie mag Tiere, macht da aber keine großen Unterschiede ob Pferd, Hund oder Katze. Ganz anders schon zum Teil ihre Freunde, wo es durchaus absolute Pferdefreunde gibt.
Als Steffi anfragte, ob wir ihre Tier-Vorlagen mal testen möchten, wollte ich daher unbedingt die Ziege applizieren. Die finde ich soooo schön und stellte sie mir schon richtig auf einem Pulli vor. Aber meine kleine Madame hat gleich Veto eingelegt. Nö, die mag sie nicht. Schade. Daher habe ich mich spontan entschlossen, das Nützliche mit dem Kreativen zu verbinden und ein Weihnachtsgeschenk für die Cousine der beiden Kinder zu nähen: ein Turnbeutel mit dem Pferdinand.
Das Ergebnis hat meine Kinder so begeistert, dass die kleine Madame den Turnbeutel am liebsten selbst behalten hätte. Doof ist nur, dass sie genau vor drei Wochen schon einen neuen von mir bekommen hat. Daher zog bei mir kein Argument, das Geschenk doch selbst zu behalten. Nachdem die Kinder jedoch die Faultiere bei Steffi gesehen haben, haben sie sich gleich neue Schlafanzüge gewünscht. Daher gebe ich die Hoffnung auf eine Ziege mal nicht auf..
Das Ebook mit den Applikationen und ausführlicher Anleitung (!) gibt es bei Steffi übrigens als Freebook! Nicht ganz so selbstverständlich wie ich finde, denn auch damit hat Steffi echt viel Arbeit gehabt. Danke daher an Dich Steffi!

Und Ihr habt jetzt vielleicht eine Geschenkidee mehr zu Weihnachten gewonnen? Oder was näht Ihr zu Weihnachten so für Eure Lieben?

Liebe Grüße
Eure Johy

Schnitt: Turnbeutelschnitt selbsterstellt, Applikationen nach dem Freebook von herzekleid
Stoffe: aus meinem Stoffregal
Verlinkt zu: KiddikramAFS

Dienstag, 29. November 2016

Vorweihnachtszeit | Nikolaussäckchen

So langsam durchzieht der Plätzchenduft das Haus, die Weihnachtsdeko wird ausgepackt, der Jahreszeitenkranz umdekoriert und die die Spannung und Aufregung bei den Kindern steigt. Auch in diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, vor Weihnachten den Gang etwas rauszunehmen, ganz nach dem Motto weniger ist mehr und die Zeit mit den Kindern zu genießen.

Backen, Basteln, Texte für das Krippenspiel lernen und Weihnachtslieder singen - auf all das freue ich mich schon. Genauso wie auf die freudigen Kinderaugen am Nikolaus! Dieses Jahr werden sie hoffentlich besonders staunen, denn sie bekommen neue Nikolaussäckchen!
Als Anita von Frau Scheiner mich anfragte, ob ich Lust hätte ihr neues Projekt auszuprobieren, wollte ich aus Zeitgründen erst absagen. Aber das Foto, das sie mir von ihrem Nikolaussäckchen zeige, fand ich so klasse, dass ich einfach mitmachen musste.

Das Nikolaussäckchen ist aber wirklich schnell genäht. Das Schnittmuster enthält bereits die Nahtzugabe, so dass man direkt den Stoff schnell zuschneiden kann. Ich glaube am längsten habe ich für die Bommeln gebraucht, da kannte ich allerdings den Trick meiner Kinder noch nicht. Die schaffen beide so eine Bommel in der halben Zeit. Da es ja eine Überraschung sein soll, musste ich doch selbst ran.

Ich habe zwei verschiedene Säckchen genäht - quasi eine Jungs und eine Mädchenversion. Bei der Mädchenversion habe ich ein Reststück vom Teddystoff für den Bart verwendet. Die Mütze ist ein langgehütetes Reststück von einem Weihnachtsstoff.
Bei der Jungsversion habe ich für den Bart die Rückseite eines Sweats verwendet, der innen eine Fellseite hat. Das passt, wie ich finde auch perfekt für einen Bart.
Sind die zwei nicht einfach süß? Ich bin schon sehr auf die Reaktion der Kinder gespannt und wie ich ihnen erkläre, dass ich die Säckchen für den Nikolaus genäht habe. Denn das werden sie bestimmt gleich erkennen.

Das Ebook "Nikolaussäckchen" gibt es ab sofort bei Frau Scheiner und viele andere Version des Säckchens gibt es dort auch zu sehen!

Liebe Grüße
Eure Johy

Schnitt: Nikolaussäckchen von Frau Scheiner (mir zur Verfügung gestellt für das Probenähen)
Stoffe: aus meinem Fundus
Verlinkt zu: Creadienstag, HoT, Kiddikram

Donnerstag, 24. November 2016

Kleidung nähen ohne Schnittmuster | Longsleeve

Heute zeige ich Euch mein zweites Oberteil, dass ich ohne Schnittmuster bzw. mit einem selbst erstellten Schnittmuster genäht habe: ein einfaches schlichtes Longsleeve.

Schon sehr lange wollte ich mir ein Shirt mit leicht überschnittenen Ärmeln nähen. Steffis neues Buch "Nähen ohne Schnittmuster" bot mir hier doch gleich die Gelegenheit einen Basic-Schnitt für mich zu entwerfen.
Die Vorgehensweise bei der Schnittmustererstellung war ähnlich dem zu dem gestern gezeigten Fledermausshirt. Auch hier zeichnet man Linien, Punkte und Winkel ein und erhält auf magische Weise gleich danach ein Schnittmuster.
Meine Stoffwahl fiel diesmal auf einen Streifenjersey, der seit einem Stoffmarktbesuch schon länger bei mir im Regal auf ein geeignetes Projekt gewartet hat. Zuerst hatte ich mir das Shirt eher zweifarbig vorgestellt, aber so beim Schnittzeichnen und dann Nähen, habe ich mich entschieden ganz bei dem einem Stoff zu bleiben. Da er bielastisch ist, war auch ein Halsbündchen daraus möglich, was für einen schönen Kontrast sorgt.
Ich mag das Oberteil sehr und freue mich jetzt schon auf den kommenden Sommer und eine Version mit kurzen Ärmeln! Ihr merkt es vielleicht - ich bin ganz angetan von Steffis Buch. Mich lachen da noch so einige Projekte an, wie zum Beispiel die Hose, der Mantel oder der Rock.



Mein Beitrag geht jetzt zu RUMS und ich drehe dann heute Abend meine Runde bei Euch! Gerade komme ich wirklich wenig dazu, auch zum Kommentieren. Aber es kann ja nur besser werden!

Liebe Grüße
Eure Johy


Schnitt: selbst erstellt nach dem Buch "Kleidung nähen ohne Schnittmuster"
(Das Buch wurde mir vom Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt)
Stoff: Jersey vom Stoffmarkt
Verlinkt zu: RUMS

Mittwoch, 23. November 2016

Kleidung nähen ohne Schnittmuster | Fledermausshirt

Als Steffi mir von ihrem Buchprojekt erzählte, war ich mächtig gespannt. "Kleider nähen ohne Schnittmuster" - geht das denn überhaupt? Ist bestimmt ganz schwer, habe ich gedacht. Da ich Steffis Schnittmuster sehr schätze und liebe, war mir aber doch irgendwie klar, dass dieses Buch besonders sein muss. Und daher freue ich mich riesig bei der Blogtour zu diesem Buch dabei sein zu können. 
Als das Buch bei mir ankam, verbrachte ich gerade viel Zeit krank auf dem Sofa. Somit hatte ich gleich reingeschaut und es voller Neugier durchgeblättert. Meine anfängliche Unsicherheit, ob das wirklich was für mich ist - so ganz ohne Schnittmuster - kann ich das überhaupt - ist beim Blättern durch das Buch sehr schnell verflogen. Es juckte eher in den Fingern sofort loslegen zu können.
Wer Steffis Schnittmuster und ihre Arbeitsweise kennt, der wird auch vom Buch nicht enttäuscht sein. Am Anfang gibt es klare Anweisungen für die Vorgehensweise und zwischendurch jede Menge Tipps zur Stoffwahl, Nähen und Schnittabänderung. Ja, wie näht man denn ohne Schnittmuster?
Zunächst sollte man sich mal gründlich vermessen, denn das ist das A und O für die weiteren Schritte. Hat man sich dann für eins der vielen Projekte aus dem Buch entschieden, dann kann es gleich losgehen.
Theoretisch kann man direkt auf dem Stoff den Schnitt konstruieren. Da ich weiter mit dem Schnitt arbeiten möchte, habe ich mir Zeitungspapier geschnappt und darauf konstruiert. Mein erstes Projekt sollte das Fledermausshirt werden. Man wird dabei wirklich Schritt für Schritt durch die Konstruktion geführt. Hier und da muss man Entscheidungen treffen - will ich weite oder eher enge Ärmel oder einen tieferen Ausschnitt - jedoch ist alles so gut beschrieben, dass es wirklich wie am Schnürchen klappt. Man zeichnet eine Linie nach der anderen, misst und zeichnet neue Punkte und Winkel ein und verbindet diese. Wie von Zauberhand lag plötzlich das fertige Schnittmuster vor mir.
Schnell zugeschnitten ging es bei mir auch gleich an die Nähmaschine. Ich gebe es zu, bei der ersten Anprobe war ich aufgeregt. Passt das überhaupt? Und oh Wunder, ja es passt - sehr sogar! Ich hatte mich bei dem Fledermausschnitt für sehr flache Ärmel entschieden und das Shirt ist wirklich so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.
Im Buch geht Steffi auch auf verschiedene Stoffe (man kann dieses Shirt ebenfalls aus Webware nähen), Ausschnitt- und Saumlösungen ein. Hier wird man wirklich zum Spielen mit den Schnitten eingeladen und man wird bei der Konstruktion des Schnittes von vielen Ideen "befallen". So erging es mir zumindest. Ich hatte gleich noch so einige Varianten im Kopf, wie ich das Schnittmuster abändern könnte. Und da man kein fertiges Schnittmuster vor sich hat, fiel zumindest mir das viel leichter als sonst.
Ich gebe zu, ich habe wie auch die anderen Teilnehmer der Blogtour Blut geleckt und sofort das nächste Projekt angefangen. Das Ergebnis zeige ich Euch morgen!
Und ich lade Euch sehr herzlich ein, auch bei den anderen Teilnehmern der Blogtour vorbeizuschauen. Einige haben bereits ihre ersten Werke gezeigt, andere folgen noch bis Ende des Monats: Catrin vom ::stoffbüro::, Kristina von Firlefanz, Silvia von Frau Gold, Sindy von Mein Gewisses Etwas, Selina von 19nullsieben und Petra von Pedilu .
Eine Übersicht der möglichen Modelle aus dem Buch, findet Ihr bei Steffi im Blog. Dabei gibt es neben Oberteilen auch Röcke, Kleider und Hosen. Und wenn Ihr neugierig auf mein zweites Oberteil seid, dann schaut auch morgen hier vorbei!

Mit einem großen Dankeschön an Steffi für Ihr Vertrauen und an den Verlag EMF für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Liebe Grüße
Eure Johy
Schnitt: selbst erstellt nach dem Buch "Kleidung nähen ohne Schnittmuster"
Stoff: Jersey
Verlinkt zu: MMM, AFS

Donnerstag, 17. November 2016

RUMS #23/16 | LaWeste

Kennt Ihr diese Tage, an denen man schon morgens so leicht fröstelt? Wo man aber weiß, dass es einem mit einem dicken Pulli einfach zu warm sein wird bzw. dies einfach nicht zum Outfit passt. Für genau solche Momente hat Petra (pedilu) einen neuen Schnitt für Euch: LaWeste
LaWeste ist ein unheimlich schnelles Nähprojekt, denn es besteht aus nur einem Schnittteil. Zumindest wenn man die Bündchen und den optionalen Kragen nicht mitrechnet. Näherfolg unter einer Stunde ist damit garantiert. Und dazu kommt die Weste auch mit erstaunlich wenig Stoff aus! Für meine Weste habe ich ein 80cm langes Reststück an Strick ergattert und davon ist noch ein großes Stück für ein geplantes Tuch übrig geblieben.
Genäht habe ich die Version mit Schalkragen, dieser ist im Ebook optional enthalten - ebenso zusätzliche Flügelärmel. Die Weste kann auch kürzer in der Boleroversion genäht werden.
Ich muss Euch sagen, einmal angezogen mag man das wärmende Stück gar nicht mehr ausziehen. Die Weste ist wirklich ein perfekter Begleiter für die kühlere Jahreszeit. Man kann sie aus Sweat, Strick oder dickerem Jersey nähen.

Ihr bekommt das Ebook ab sofort zum Einführungspreis im Stoffbüro. Und noch mehr Westen könnt Ihr bei Petra im Blog bewundern. Ich kann Euch sagen, es sind so unterschiedliche Versionen entstanden. Ein Blick auf die anderen Mädels lohnt sich!!

Liebe Grüße
Eure Johy

Schnitt: LaWeste von Pedilu ((mir zur Verfügung gestellt für das Probenähen)
Stoff: Strick über Aladina
Verlinkt zu: RUMS